Unter dem Motto „Schule der Zukunft“ befassten sich die 64 Schüler*innen der Freien Schule Facettenreich (Link: www.facettenreich.schule) in Issum (NRW) eine Woche lang mit dem Thema Klimaschutz. Die Kinder des 5. und 6. Jahrgangs tauchten dabei im Rahmen der Projektwoche in Form von praktischen und theoretisch-spielerischen Workshops in das Thema ein, probierten Alternativen und entwickelten in Expertenteams Lösungen für einen klimafreundlicheren Alltag.

Los ging es am Montag mit dem Thema Treibhauseffekt und Klimawandel: Mit interaktiven Methoden – wie einem Treibhausrennspiel, bei dem die Kinder in die Rolle der Treibhausgase und Sonnenstrahlen schlüpften – lernten wir gemeinsam die Zusammenhänge von Klimawandel und menschlichem Verhalten kennen. Am zweiten Tag wurde es dann praktisch: In vielfältigen Workshops hatten die Kinder unter anderem die Möglichkeit, natürliche Kosmetik selbst herzustellen, in einer Fahrradwerkstatt ihre platten Reifen zu reparieren oder leckere vegane Rezepte auszuprobieren.

Am Mittwoch und Donnerstag konnten die Kinder sich dann nach Interesse mit einem Thema beschäftigen, zu Expert*innen auf diesem Gebiet werden und Ideen für die Zukunft schmieden. Zur Auswahl standen die Themen: Ernährung, Energie, Mobilität, Konsum, Wirtschaft, Ökologie & Biodiversität, Gemeinschaft & Miteinander sowie das Thema Müll.

Die Zwischenergebnisse der Expertengruppen präsentierten die Schüler*innen am Freitag in einer Feier zum Abschluss der Projektwoche ihren Mitschüler*innen sowie interessierten Eltern und dem Bürgermeister der Gemeinde Issum, Clemens Brüx. Ganz nach dem Motto “Klimaschutz fängt bei MIR an” stellten die Kinder ihrem aufmerksamen Publikum Ideen vor, wie sie als Teil der Gemeinde Issum ihren Beitrag leisten wollen:
Der im Laufe der Projektwoche ins Leben gerufene Tauschtisch wird auch weiterhin bestehen bleiben und den Mitgliedern des Facettenreichs ermöglichen zu tauschen statt zu kaufen. Das Gemüse aus dem Schulgarten soll in der Zukunft auch in Hochbeeten in der umliegenden Nachbarschaft zu finden sein und in der schuleigenen Küche wünschen sich die Kinder Biolebensmittel von Bauern aus der Region. Außerdem riefen sie zu einer Baumpflanzaktion auf.

Auch die Presse wurde auf die Leistung der Schüler*innen aufmerksam. Einen Bericht in RP-Online könnt ihr hier nachlesen.