Mobilität

Diskussion

AG, Projekttag, Projektwoche

Zielgruppe: 8. bis 10. Klasse
Zeit: etwa 60 bis 90 Minuten
Platzbedarf: Klassenraum
Ziele: Die Schüler*innen …

  • analysieren die Quellen und Auswirkungen von Feinstaub.
  • erkennen die Funktionsweise und die umweltpolitischen Hintergründe von
  • Umweltzonen.
  • ermitteln Argumente in diesem gesellschaftlich kontrovers diskutierten Thema und beziehen Stellung dazu.

Ablauf:

  • Der Einstieg kann über Bezüge zur Lebenswelt (Umweltzonenplaketten an den Pkws der Eltern, Umweltzonenschilder in den Wohngebieten der Schüler*innen) erfolgen.
  • Daran anschließend stellen sich Schüler*innen auf einer Positionslinie zur Frage „Seid ihr für oder gegen Umweltzonen?“ auf. Das eine Ende der Linie steht für „Ich bin für Umweltzonen“, das andere Ende für „Ich bin gegen Umweltzonen“. Die Mitte markiert die Position „Ich weiß nicht, ich bin unentschlossen“. Die Moderation notiert die Ergebnisse. Stellvertretend für alle kann jeweils ein/e Schüler*in von den Positionen kurz erläutern, warum sie/er sich so entschieden hat.
  • In Partnerarbeit erwerben die Schüler*innen Grundlagenwissen zum Thema „Umweltzonen“, indem sie die verschiedenen Texte lesen, gemeinsam mit ihrem/ihrer Partner*in Überschriften für die Textblöcke finden und die Fragen beantworten. Im Plenum werden ausgewählte Antworten vorgestellt.
  • Im Plenum führen die SuS eine Pro-Contra-Diskussion oder veranstalten eine Bürgerversammlung „Sinn und Unsinn der Umweltzone für Hagen“. Sie schlüpfen dafür in verschiedene Rollen und diskutieren über die neue Umweltzone: Bewohner*in der Umweltzone und Bewohner*in des Umlandes, Vertreter*in des ADAC, Vertreter*in des Umweltverbandes VCD, Expert*in des Umweltbundesamtes (UBA), …
  • Am Ende der Stunde stellen sich die Schüler*innen erneut auf der Positionslinie auf, begründen ihre Aufstellung und gegebenenfalls die Veränderung gegenüber der ersten Aufstellung.

Material:

  • Texte für die Gruppenarbeit (Seite 20) Downloads hier.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2012): Umweltfreundlich mobil. Materialien für Bildung und Information.

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