Im Rahmen der Projekttage an der Friedrich-Kammerer-Gemeinschaftsschule haben sich 19 Schüler*innen aus der 5. bis 7. Klasse mit dem Thema Plastikmüll beschäftigt und sich die Frage gestellt, was der (Plastik-) Müll eigentlich mit dem Klimawandel zu tun hat.

Wo begegnet uns überall im Alltag Plastik? Es hat gar nicht lange gedauert, bis wir eine Liste mit Dingen zusammen hatten: Haargummi, Zahnbürste, Kühlschrank,…

Daraufhin kam die Frage auf, wo das ganze Plastik nach Gebrauch und manchmal auch aus Versehen landet? Jedes Jahr landen pro Quadratmeter 15 Plastiktüten voll Plastikmüll im Meer. Und weil sich das niemand so leicht vorstellen kann, haben wir das einfach nach gestellt.

Ein Zeitstrahl hat uns gezeigt, wie lange unser Müll auf der Erde bleibt. Es hat uns sehr überrascht, dass eine Orangenschalen bis zu 2 Jahre oder Chipstüten bis zu 80 Jahre brauchen können, bis sie verrottet sind. Welche Produkte aus welchen Rohstoffen hergestellt werden und wo und wie diese Rohstoffe abgebaut werden, fanden die Schüler*innen besonders spannend: „Ich war überrascht, wie viel Wald vernichtet wird, um an Rohstoffe zu kommen, aus denen Gebrauchsgegenstände entstehen“. Nachdem wir viel über den Gebrauch und Verbrauch gesprochen hatten, überlegten wir uns zum Schluss auch noch Alternativen zu Plastik und wie wir dieses vermeiden können. Und das haben wir am nächsten Tag auch gleich ausprobiert.

Von Tanja Helm