Hochschulkooperationen

Klasse Klima an Ihrer Hochschule als Service Learning-Modul

Klima schützen, BNE-Kompetenzen stärken, ECTS-Punkte erwerben: Gemeinsam mit Hochschulen in zehn Regionen wollen wir Klasse Klima-Multiplikator*innen die Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Service Learning ermöglichen. Anknüpfend an unsere bisherige Kooperation zwischen Jugendverbänden und Schulen soll in der zweiten Phase von Klasse Klima nun die Zusammenarbeit mit Hochschulen gestärkt werden. Mit dem gemeinsamen Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und das Klima zu schützen, planen wir ab dem Wintersemester 2020/21 Kooperationen mit zunächst fünf Hochschulen in den Regionen Berlin/Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen sowie Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen.

Im Sommersemester 2021 streben wir die Zusammenarbeit mit mindestens fünf weiteren Hochschulen aus folgenden Regionen an: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, Niedersachsen und Hamburg.

© Elena Schick

Informationen für Hochschulen

Im Folgenden haben wir die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Klasse Klima als Service Learning-Seminar zusammengestellt:

Wie ist ein Service Learning Modul im Rahmen von Klasse Klima aufgebaut?
Wir haben ein Modulkonzept erstellt, welches Sie hier einsehen können. Jede Hochschule hat eigene Schwerpunkte, sodass wir gern die Details gemeinsam mit Ihnen individuell festlegen und an Ihre Bedarfe anpassen können.

An welche Hochschulen richtet sich der Aufruf?
Grundsätzlich an alle Hochschulen, die Interesse an einer curricularen Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung insbesondere in der Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte haben und dabei die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Partnern wie Schulen, Jugendverbänden und Nachhaltigkeitsinitiativen stärken wollen.

Welche Aufgaben übernimmt die Hochschule, welche die Projektpartner?
Wie auch dem Modulkonzept entnommen werden kann, ist vorgesehen, dass ein Großteil der inhaltlichen sowie organisatorischen Betreuung von den Verbundspartnern BUNDjugend und netzwerk n übernommen wird. Das schließt u.a. die Durchführung der Lehrveranstaltung und Kontaktpflege mit den Schulen ein. Die Hochschule stellt hingegen Räumlichkeiten, eine Kontaktperson sowie Unterstützung bei evtl. abzulegenden Prüfungsleistungen bereit. Bei dieser Aufgabenverteilung handelt es sich um einen Vorschlag, der in Absprache mit jeder Hochschule individuell angepasst werden kann. Wir freuen uns über Ihre Nachfragen dazu!

Welche Inhalte werden vermittelt und welche Kompetenzziele können Studierende erreichen?
Falls nicht anders mit Ihnen besprochen, so werden die in unserem Modulkonzept aufgelisteten Inhalte vermittelt. Ein starker Fokus liegt auf der Vermittlung von Methoden sowie auf der Reflexion der Praxis, also des zivilgesellschaftlichen Engagements. Entsprechend reichen die zu erwerbenden Kompetenzen von Kenntnissen zu Klimawandel und Klimaschutz im Handlungsfeld Schule bis hin zur selbstorganisierten Durchführung von Projekttagen zu Klimaschutz an Schulen.

Wie kann Ihre Hochschule Kooperationspartnerin werden?
Bei einem gemeinsamen Gespräch können wir feststellen, wie Sie Klasse Klima an Ihre Hochschule holen können. Schreiben Sie uns gern eine E-Mail, sodass wir einen Telefontermin vereinbaren können. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Sie haben allgemeine Fragen zur Implementation von Service Learning?
Das Netzwerk Bildung durch Verantwortung hat eine Broschüre veröffentlicht, in denen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Akteure und Hochschulen skizziert werden.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Ansprechperson für den Bereich Service Learning ist Laura Trölenberg (laura.troelenberg@netzwerk-n.org).