Projektteamtreffen

Das Team von Klasse Klima – heißkalt erwischt (Foto: Georg Große-Löscher)

Das Projekt Klasse Klima – heißkalt erwischt hat aktiven Klimaschutz deutschlandweit an weiterführende Schulen gebracht. In bunten Projekttagen, -wochen oder AGs erprobten junge, ehrenamtliche Multiplikator*innen der drei Jugendumweltverbände mit Schüler*innen der 5.-10. Klasse einen klimafreundlichen Lebensstil und begeisterten sie so, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten.

Methoden

Kinder und Jugendliche verbringen die meiste Zeit des Tages in der Schule. Daran hat Klasse Klima – heißkalt erwischt angeknüpft und Inhalte rund um den Klimaschutz mit Methoden der Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt, sodass sie einerseits in das System Schule passten und andererseits die Schüler*innen dort abholten, wo sie sind. Partizipation, Handlungsorientierung und die Interessen der Schüler*innen selbst bildeten hierbei den Ausgangspunkt für spannende Klimaschutzprojekte an den teilnehmenden Schulen.

Das war noch nicht alles

Im Frühjahr fanden die Klasse Klima-Aktionswochen mit Klimaschutz-Wettbewerb statt. Dazu erhielten rund 500 Klassen je ein Aktionsset, das mit Ideen für klimafreundliche Aktionen, Aufklebern, Samentüten und weiteren nützlichen Materialien gefüllt war. Inspiriert vom Aktionsset planten die Klassen ihre eigene Klimaschutzaktion und nahmen mit dieser anschließend am Klasse Klima-Wettbewerb teil. Im Juni 2017 fand die Preisverleihung in Berlin statt, bei der Sachpreise im Wert von über 1.500 Euro vergeben wurden.

Material

Im Projekt sind viele spannenden Materialien für Schüler*innen, Lehrer*innen und Multiplikator*innen entstanden. So zum Beispiel das heißkalt-Magazin, ein Methodenhandbuch und vieles mehr.

Förderhinweis

Das Projekt Klasse Klima – heißkalt erwischt wird  vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist als Projektträger eingeschaltet. Die Projektlaufzeit begann am 1. Mai 2015 und endet am 30. April 2018.